Fehlermeldung System Error Code 121

  • Brauche wiedermal Eure Hilfe:


    gestern erschien bei meiner Bekannten (der ich bei Fragen zu thebat behilflich bin) folgende Fehlermeldung:
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    System Error. Code: 121. Message: Das Zeitlimit für die Semaphore wurde erreicht. Location: ConnectToRemoteServePipe: WaitNamedPipe try counter exceeded
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    Das PopUp mit dieser Meldung erschien beim Versuch, thebat zu starten. Sie hat die Meldung mit ok bestätigt, den Rechner neu gebootet und thebat erneut gestartet - diesmal klappte es.
    Auch eine erste Online-Recherche bringt nichts - finde keine vergleichbaren Fehlermeldungen. Könnt Ihr Euch einen Reim darauf machen?


    Ihre thebat-Version: 8.8.9
    OS = win10

  • finde keine vergleichbaren Fehlermeldungen

    Also ich habe herausgefunden, dass diese Fehlermeldung bereits mindestens zweimal in TBBETA bezüglich v4.0.0.19 vor ca. 10 Jahren sowie bezüglich v6.0.12 vor ca. 5 Jahren gepostet wurde, jedoch in beiden Fällen keine Resonanz gefunden hat, s. "System Errror Code: 121 when starting 4.0.0.19" sowie "6.0.12 The semaphore timeout period has expired".


    So wie ich dich verstanden habe, trat dieser Fehler nur ein einziges Mal auf. Die Sache ist also vom Tisch. So war das bestimmt auch damals.


    Nicht nachvollziehbare und damit sehr schwer zu beseitigende Fehler gibt's viele. Sollte er jedoch bei deiner Bekannten regelmäßig auftreten, sollte man das in TBBETA und/oder BT und/oder über Support melden. Mehr dazu in FAQ.

  • laut Support sei das ein Programmfehler älterer Versionen ... nachdem klar war, dass das auch bei der aktuellsten Version (übrigens die 32bit-Variante) aufgetreten ist, wurde um Übersendung der ex_log.txt und thebat32(64)_Exceptions.log gebeten. Da es nicht meinen eigenen Rechner betrifft, dauerte es ein Weilchen, bis ich die Daten senden konnte - eine Antwort ist daher erst nach dem Wochenende zu erwarten.


    Was mir aber dabei schon auffiel: die ex_log.txt ist VIEL zu groß (9393 kb), die thebat32_Exceptions.log noch halbwegs normal (584 kb). Auch die thebat_Exceptions.log - die ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Prüfung an den Support versandt hatte, ist riesig: 13.671 kb.



    Ich habe den Eindruck, dass hier ein ähnliches Phänomen auftritt wie bei der Addrbook.ini - hier schon mal beschrieben - seinerzeit ließ sich thebat zwar starten, machte dann aber dauerhaft Probleme beim Aufruf des Adressbuchs. Aus nicht nachvollziehbaren Gründen wurde die Datei aufgebläht. Etwas ähnliches scheint auch jetzt bei den Log-Dateien der Fall zu sein.



    Da ich aus einem anderen Beitrag weiß, dass solche Log-Dateien gefahrlos gelöscht werden können, habe ich


    ex_log.txt und


    thebat32_Exceptions.log


    bei meiner Bekannten erstmal gelöscht, um neuerlichen Problemen vorzubeugen - natürlich nicht, ohne die alten Daten vorsichtshalber zu sichern ;)


    Thebat ließ sich danach mehrfach problemlos und ohne Fehlermeldung starten - die log-Dateien wurden aber auch nicht neu erstellt .. auch nach mehreren Programmstarts nicht. Scheinen also für den reibungslosen Betrieb von thebat nicht erforderlich zu sein.



    Bin mal gespannt, ob und was vom Support noch kommt ... auf jeden Fall erstmal vielen Dank für das Feedback und für die LInks! Gut zu wissen, dass man mit dem Problem nicht so ganz alleine ist - wenn's denn nicht tatsächlich eine Eintagsfliege war.

  • Was mir aber dabei schon auffiel: die ex_log.txt ist VIEL zu groß (9393 kb), die thebat32_Exceptions.log noch halbwegs normal (584 kb). Auch die thebat_Exceptions.log - die ich zu diesem Zeitpunkt noch nicht zur Prüfung an den Support versandt hatte, ist riesig: 13.671 kb.

    Ich möchte hier ein paar Sachen klarstellen.


    Falls noch dir und/oder deiner Bekannten unbekannt, zunächst diese Übersicht lesen: "Wo befinden sich welche Einstellungen/Informationen?"


    Diese Dateien werden nicht automatisch geleert und müssen daher in regelmäßigen Abständen manuell gelöscht werden, was du auch getan hast. Darin werden alle Fehlermeldungen etc. gespeichert, die seit der Installation je angezeigt wurden. Wenn es im Laufe der Zeit viele gab, können die Dateien auch entsprechend groß geworden sein. Es bedeutet also nicht, dass sich alles, was drin steht, ausschließlich auf die o.g. Fehlermeldung bezieht.


    Die Datei THEBAT_EXCEPTIONS.LOG ist veraltet. Sie stammt aus den Zeiten, als es noch keine 64-Bit TB!-Version gab. Damals hieß die Hauptdatei THEBAT.EXE. Mittlerweile gibt's entweder THEBAT32.EXE oder THEBAT64.EXE. Daher heißt auch die Logdatei entweder THEBAT32_EXCEPTIONS.LOG oder THEBAT64_EXCEPTIONS.LOG. Die alte kann also auf jeden Fall gelöscht werden. Offensichtlich hat deine Bekannte bzw. du für sie mal eine neue Version einfach über die alte installiert, so dass auch alte und obsolete Dateien geblieben sind.


    Im Übrigen haben diese Dateien überhaupt keinen Einfluss auf die Programmarbeit, da das reine Protokolle für Entwickler sind. Man kann sie also nicht mit z.B. der von dir angesprochenen ADDRBOOK.INI vergleichen, da in dieser Programmeinstellungen gespeichert werden, die wiederum beim Programm- bzw. Adressbuchstart gelesen werden. Ist eine solche Datei z.B. defekt, kann's zum Absturz kommen. Protokolle werden hingegen vom Programm nicht gelesen. Der Umstand, ob sie gar nicht da sind oder doch vorhanden und sehr groß sind oder beschädigt sind usw., kann das Programm also nicht zum Absturz bringen. Die Ursache liegt vielmehr woanders. Das müssen die Entwickler jetzt prüfen.

  • Vielen Dank für die Erläuterungen und den Link - das war mir so nicht klar. :thumbup:


    Du schreibst: "...Diese Dateien werden nicht automatisch geleert und müssen daher in regelmäßigen Abständen manuell gelöscht werden..."
    Bitte, nicht falsch verstehen - ich zweifle dass nicht an und bin auch über jeden Hinweis dankbar, aber das höre ich hier zum allerersten Mal, obwohl ich thebat schon seit einer halben Ewigkeit verwende. Für mich persönlich wäre das auch keine große Sache, für meine Bekannte aber sehr wohl - vor allem erwarte ich nicht, dass solche manuellen Eingriffe überhaupt erforderlich sind bei einer - wenn auch sehr günstigen, aber doch kostenpflichtigen Software.


    Dass die THEBAT_EXCEPTIONS.LOG überhaupt existiert, ist mir eh ein Rätsel. Meine Bekannte arbeitete lange Zeit mit einer relativ alten 4.x Version; erst im Februar dieses Jahres habe ich die seinerzeit aktuellste Version bei ihr installiert. Und ich bin die Einzige, die dafür zuständig ist. Dabei habe ich die alte Version vorher bewusst DEINSTALLIERT (via Windows-Deinstallationsroutine, soweit ich mich entsinne, da es für thebat keine eigene Deinstallationsroutine gab). Spätestens zu diesem Zeitpunkt hätte die THEBAT_EXCEPTIONS.LOG also eigentlich nicht mehr vorhanden sein dürfen. Ist sie aber - der letzte für mich erkennbare Eintrag datiert vom 24. Januar dieses Jahres, also kurz vor der Versions-Aktualisierung. Wurde dann wohl trotz Deinstallation nicht gelöscht - hab den Ordner auch nicht geprüft, da ich nach Deinstallationen grundsätzlich einen Rechner-Neustart mache und davon ausgehe, dass spätestens danach alle Deinstallationsreste weg sind. Aber gut - dann kann ich auch diese Datei bei nächster Gelegenheit löschen.


    Mal am Rande ... richtig ärgerlich finde ich etwas anderes: thebat in der älteren Version lief bei meiner Bekannten jahrelang problemfrei; erst Ende des letzten Jahres tauchte die erste dauerhafte Fehlermeldung auf, die Anfang dieses Jahres dann auch zur Versions-Aktualisierung führte - wozu ICH ihr natürlich geraten hatte, da wir das Problem anders nicht in den Griff bekamen. Leider hörten die Probleme auch danach nicht auf - sie waren nur anders ...
    Erst hatten wir das Problem mit der ständig aufpoppenden Zertifikatsfehlermeldung, nach der Versionsaktualisierung gings weiter mit der aufgeblähten ADDRBOOK.INI, wobei sich das Adressbuch nicht mehr öffnen ließ (passierte zweimal), jetzt schon wieder eine andere Fehlermeldung, bei der thebat sich erst nach Neustart des Rechners wieder starten lässt. Auch wenn's bisher nur einmal passiert ist.


    Ich selbst bin nach wie vor von thebat überzeugt; ich kann mit solchen "kleinen" Probleme umgehen - meine Bekannte (und jeder, der thebat einfach nur nutzen und sich nicht ständig mit diversen manuellen Eingriffen beschäftigen will) aber nicht. Und ich könnte wetten, dass sie damit nicht alleine ist.


    Bin jedenfalls gespannt auf das Feedback vom Support.
    Auch dazu noch eine Randnotiz: wollte ja auch noch die THEBAT_EXCEPTIONS.LOG an den Support senden (obwohl nicht extra nachgefragt) - war leider überhaupt nicht möglich, da ich beim Versuch regelmäßig nur folgende Fehlermeldung bekam:
    REQUEST ENTITY TOO LARGE
    was ich zunächst auf einen zu großen Anhang zurückführte - die Log-Datei hat ja 13.671 kb und das Kontaktformular erlaubt maximal 8000 kb (und ein paar gequetschte). Also hab ich die Datei erstmal komprimiert - was vorher schon funktioniert hatte. Diesmal nicht, es kam nur die gleiche Fehlermeldung. Also hab ich die Log-Datei mit dem Editor aufgerufen, zweigeteilt, der erste Teil hatte nur noch 5.800 kb - wurde auch nicht angenommen ?( auch gut, dann sollte es wohl nicht sein - hab daher nur eine kurze Info versandt. Aber diese Log-Datei braucht der Support dann offenbar sowieso nicht ;)

  • Du schreibst: "...Diese Dateien werden nicht automatisch geleert und müssen daher in regelmäßigen Abständen manuell gelöscht werden..."

    OK. Ich hätte vielmehr "sollen" statt "müssen" schreiben müssen bzw. sollen. ;) Ich wollte damit jedenfalls zum Ausdruck bringen, dass wenn man das nicht tut, die Datei mit der Zeit sehr groß werden könnte. Sie regelmäßig manuell löschen muss man aber natürlich nicht. Diejenigen Benutzer, die keine Ahnung davon haben, wie deine Bekannte z.B., lassen es einfach. Wie ich bereits geschrieben habe, hat die Größe keinen Einfluss auf die Programmarbeit, sondern höchstens auf den auf der Festplatte vorhandene Platz.


    Dasselbe Problem existiert übrigens auch mit dem Unterverzeichnis IMGFILES im MAIL-Verzeichnis. Es enthält nachgeladene Dateien wie Bilder für HTML-Nachrichten/-Newsletters. Selbst wenn solche Nachrichten gelöscht werden, bleiben die dazugehörenden Dateien in diesem Verzeichnis. Erst neulich hat sich hier jemand darüber gewundert, dass dieses Verzeichnis sehr groß geworden war. Man sollte es daher ebenfalls regelmäßig manuell leeren. Benötigte Dateien werden einfach erneut nachgeladen. Dafür aber machen die nicht mehr benötigten Freiplatz.



    dass solche manuellen Eingriffe überhaupt erforderlich sind bei einer - wenn auch sehr günstigen, aber doch kostenpflichtigen Software.

    Ach ja? Und was ist z.B. mit Windows? Da muss man auch oft manuell eingreifen. Das Windows-TEMP-Verzeichnis z.B. leert sich ebenfalls nicht von selbst. Und es gibt immer noch keine Schaltfläche dafür. Also selbst über Windows-Explorer rein und leeren. So ist es auch mit vielen anderen kommerziellen Programmen.



    Dass die THEBAT_EXCEPTIONS.LOG überhaupt existiert, ist mir eh ein Rätsel
    [...]
    Dabei habe ich die alte Version vorher bewusst DEINSTALLIERT

    Ich möchte in diesem Zusammenhang auf den o.g. Link verweisen. Es gibt danach 3 Orte, an denen TB! etwas speichert. Wenn man TB! deinstalliert, wird grundsätzlich nur das Programmverzeichnis entfernt bzw. größtenteils geleert. Die o.g. Dateien befinden sich jedoch im MAIL-Verzeichnis, das sich wiederum grundsätzlich ganz woanders befindet und selbst nach der Programmdeinstallation bestehen bleiben könnte. Ich weiß jetzt leider nicht mehr, da ich das schon lange nicht mehr getan habe, ob das Deinstallationsprogramm fragt, was man deinstallieren möchte.


    Es kann jedenfalls passieren, dass das MAIL-Verzeichnis komplett bleibt. Jetzt installiert man eine neue TB!-Version, die das bestehende MAIL-Verzeichnis samt alten Dateien übernimmt. Mache davon werden weiterhin verwendet, andere sind obsolet und zu löschen.


    Dabei muss man auch anmerken, dass es grundsätzlich so ist, dass ein Deinstallationsprogramm nur das deinstalliert, was es seinerzeit selbst installiert hat und was im Installationsprotokoll steht. Sachen, die nachträglich dazukamen, müssen auch oft nachträglich manuell entfernen werden. Das ist übrigens bei vielen Programme so. Im Falle von TB! betrifft das vor allem das MAIL-Verzeichnis, aber auch Sachen, die nachträglich im Programmverzeichnis gelandet sind, wie z.B. Plugins etc.


    Eine wirklich komplett frische TB!-Neuinstallation kann man also nur vornehmen, wenn man vorher alle 3 Orte manuell säubert.



    da ich nach Deinstallationen grundsätzlich einen Rechner-Neustart mache und davon ausgehe, dass spätestens danach alle Deinstallationsreste weg sind.

    Alleine darauf sollte man nie vertrauen. Viele Programme belassen Reste. Daher nach der Installation und evtl. Windows-Neustart das betreffende bzw. alle betreffenden Verzeichnisse nochmals kontrollieren. Das hast du wohl im Falle von TB! nicht getan. Selbst aber wenn, hättest du höchstwahrscheinlich nur das eigentliche Programmverzeichnis überprüft, so dass sog. Dateileichen an anderen Orten trotzdem geblieben wären.



    Problem mit der ständig aufpoppenden Zertifikatsfehlermeldung,

    Solche Zertifikatsmeldungen behebt man oft, indem man neue bzw. fehlende Wurzelzertifikate importiert (vgl. FAQ-Anleitung). Neulich hatten wir z.B. ein neues Problem bezüglich GMX (vgl. hier und hier).



    mit der aufgeblähten ADDRBOOK.INI

    Dieses Problem wurde in v8.8.2.2 behoben.



    REQUEST ENTITY TOO LARGE

    Welche Einschränkungen das TB!-Support-Formular hat, wissen wir hier nicht. Das musst du unmittelbar mit dem Support klären.


    Oft empfiehlt es sich, eine große Datei irgendwo hochzuladen (Cloud, OCH etc.) und lediglich einen Download-Link zu posten. Der betreffende kann dann bei Bedarf diese Datei herunterladen. THEBAT_EXCEPTIONS.LOG ist aber obsolet und daher nicht hilfreich.