Wie viele autobackup Dateien sind sinnvoll?

  • Hallihallo!
    Beim Sichern meiner bisherigen TB-Installation bin ich auf das Problem gestoßen, dass mein inzwischen "angeschlagenes" Windows nicht mit dem Kopieren der großen Datenmenge zurecht kommt und schon mehrmals abgestürzt ist.
    Mein TB-Nahrichtenordner hat inzwischen 58GB.
    Dabei sind mir aber mehrere Dateien mit jeweils mehreren GB aufgefallen, die alle den Namen "autobackup" tragen.
    Sie unterscheiden sich nur durch die Dateiendungen ($1 - $8).
    Diese Dateien sind mit einer Ausnahme (Jahr 2017) auch alle in den letzten 3 Wochen entstanden - die Datei "autobackup.tbk" indes ist schon 4 Wochen alt.


    Könnte es sein, dass diese Dateien vielleicht durch einen Windows-Absturz entstehen? Das könnte nämlich zeitlich passen.
    Und: Können/Sollen die weg?


    Vielen Dank im Voraus


    P.S.:
    Gerade eben habe ich entdeckt, dass es auch noch in einem anderen Ordner namens "Mail" 2 Dateien gibt: einmal .tbk, einmal .$1

  • Beim Sichern meiner bisherigen TB-Installation bin ich auf das Problem gestoßen


    Kannst du uns vielleicht noch ein paar Infos geben, damit wir dir vielleicht helfen können?
    Führst du die Sicherungen, ich nehme an, Du meinst sog. Backups, also Datensicherungen, mit Hilfe des Terminplaners aus?
    Was hast Du da denn eingestellt?


    Danke für die Antwort - die bringt mich weiter


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  • Sorry!
    Habe dies - ohne Erwähnung - direkt auf meinen ersten Beitrag bezogen (
    Nach Absturz Datenbankfehler)
    Dort wurde mir gesagt, ich solle "Sicherung nach der Anleitung unter "Übersicht zur manuellen Sicherung/Wiederherstellung" erstellen"



    Während dieser Sicherung (Zitat:"Das PROGRAMMVERZEICHNIS inkl. aller Unterverzeichnisse (z.B. IMAGES, PLUGINS, SPELLER).") kam es zu den o.g. Problemen.
    Und dabei stieß ich auf die autobackup-Dateien.

    Eingestellt habe ich eine Datensicherung alle 4 Tage.
    Die oben erwähnten autobackup-Dateien sind aber vom 28.12.2017, 29.11.2019, 02.12., 03.12, 06.12., 07.12., 08.12. und 16.12.2019
    Also alles andere als regelmäßig


  • Danke für die Antwort - die bringt mich weiter

    Keine Ursache! Dafür sind wir ja da. Kann ich jetzt den Thread als erledigt markieren? :D


    OK. OK. Bevor du mich jetzt blockierst, hier kommen die Antworten:


    Mein TB-Nahrichtenordner hat inzwischen 58GB.

    Es liegt wohl daran, dass die automatischen Sicherungen im MAIL- bzw. Nachrichtenverzeichnis erstellt werden, was wiederum dazu führt, dass jede neue Sicherung neben Nachrichten etc. auch die alte(n) Sicherung(en) mit umfasst, denn gesichert wird grundsätzlich alles, was im MAIL-Verzeichnis liegt. Auf diese Weise hat man so eine Art Schneeballsystem, was letztendlich den Speicherverbrauch explodieren lässt.


    Daher sollte man die Sicherung niemals im MAIL-Ordner erstellen lassen.



    Sie unterscheiden sich nur durch die Dateiendungen ($1 - $8).

    Das sind temporäre Sicherungsdateien. Während also eine TBK-Datei erstellt wird, hat sie die Dateierweiterung $1 usw. Wird die Sicherung erfolgreich erstellt, wird diese Erweiterung in .TBK geändert. Da bei dir die temporären Dateierweiterungen geblieben sind, wurden die Sicherungen nicht erfolgreich erstellt, da wahrscheinlich der Sicherungsvorgang mittendrin abrupt abgebrochen wurde.



    Könnte es sein, dass diese Dateien vielleicht durch einen Windows-Absturz entstehen?

    Das könnte die Ursache sein. Wenn das Betriebssystem abstürzt, geht nix mehr. Die unvollständige und damit unbrauchbare Sicherungsdatei bleibt dabei auf der Festplatte. TB! kann aber nach einem Windows-Neustart nicht mit der Sicherung weitermachen, so dass sog. Dateileichen entstehen, die gelöscht werden können, da man damit sowieso nix anfangen kann.



    in einem anderen Ordner namens "Mail" 2 Dateien gibt: einmal .tbk, einmal .$1

    Nach alledem ist .tbk eine vollständige, während eine .$1 etc. eine unvollständige Sicherungsdatei ist. Letztere kann also gelöscht werden. Erstere nur, wenn man sie nicht mehr braucht. Man sollte sie aber wenigstens aus dem MAIL-Verzeichnis entfernen.



    Eingestellt habe ich eine Datensicherung alle 4 Tage.

    Ich nehme an, dass du die automatische Datensicherung über "Benutzereinstellungen | System/Datensicherung" aktiviert hast. Dann klicke dort auf die Schaltfläche "Erweitert..." und passe den Pfad für die Sicherungsdatei an, also irgendwo außerhalb von MAIL. Und eventuell dabei die Option "Bestehendes Archiv aktualisieren" aktivieren. Sonst bekommst du alle 4 Tage eine neue TBK-Datei und irgendwann hast du wieder sehr viele davon. ;)

  • Das sind temporäre Sicherungsdateien. Während also eine TBK-Datei erstellt wird, hat sie die Dateierweiterung $1 usw. Wird die Sicherung erfolgreich erstellt, wird diese Erweiterung in .TBK geändert. Da bei dir die temporären Dateierweiterungen geblieben sind, wurden die Sicherungen nicht erfolgreich erstellt, da wahrscheinlich der Sicherungsvorgang mittendrin abrupt abgebrochen wurde.
    ...
    Das könnte die Ursache sein. Wenn das Betriebssystem abstürzt, geht nix mehr. Die unvollständige und damit unbrauchbare Sicherungsdatei bleibt dabei auf der Festplatte. TB! kann aber nach einem Windows-Neustart nicht mit der Sicherung weitermachen, so dass sog. Dateileichen entstehen, die gelöscht werden können, da man damit sowieso nix anfangen kann.

    So ähnlich habe ich mir das gedacht - Vielen Dank !


    Aber da stellt sich mir noch eine Frage:


    Wenn diese temporären Sicherungsdateien eh nicht mehr brauchbar sind, wenn sie nicht ordentlich komplett erstellt und in tbk umgewandelt wurden...
    wäre es da nicht möglich in TB eine Routine einzubauen, die diese Dateileichen selbstständig wieder entfernt?
    Oder wurde dies vielleicht in den Versionen 8 oder 9 bereits getan?


    P.S.: Seit ich gestern meinen RAM-Riegel in einen anderen Slot gesteckt habe, stürzt mein Rechner nicht mehr ab - so ein Schwachsinn! :D:D:D

  • wäre es da nicht möglich in TB eine Routine einzubauen, die diese Dateileichen selbstständig wieder entfernt?

    Wie ich bereits geschrieben habe, kann kein Programm etwas tun, wenn das Betriebssystem nicht mehr reagiert. Dateileichen entstehen daher bei allen Programmen, die ausgeführt werden und etwas erledigen, während Windows abstürzt. Viele davon bleiben z.B. im TEMP-Verzeichnis von Windows und müssen manuell gelöscht werden.


    Theoretisch müsste TB! beim nächsten Start automatisch die gesamte Festplatte auf .$x Dateien überprüfen und diese löschen. Was ist aber, wenn sie zu ganz anderen Programmen gehören und benötigt werden? TB! kann's ja nicht wissen. Da muss man also selbst aufpassen.


    Du kannst zwar z.B. im BT (mehr dazu unter "BugTracker-Verwendung") einen sog. Wish-Eintrag dazu erstellen. Ob Ritlabs da etwas machen kann, ist aber fraglich. In v8 und v9 ist dieses Verhalten jedenfalls geblieben.



    Seit ich gestern meinen RAM-Riegel in einen anderen Slot gesteckt habe, stürzt mein Rechner nicht mehr ab

    Hier kann man nur memtest86 und memtest86+ empfehlen. In Windows 7-10 ist ebenfalls ein Diagnostik-Tool eingebaut, das über den Kommandozeilenbefehl mdsched aufgerufen wird. Du solltest jedenfalls deine RAM-Module überprüfen.

  • Punkt 1: Wo ist denn das Problem, dass es einen Ordner gibt, in den TB reinschreiben darf und andere Programme nicht? (Andere Programme haben eigene Ordner)
    Dann muss TB nicht suchen und kann auch nichts von anderen Programmen löschen!


    Punkt 2:
    Wie ich schon geschrieben habe, habe ich eh schon alles neu gekauft - unter anderem deswegen, weil memtest keine Fehler gefunden hat.
    Es geht mir nur noch darum, von einigen Sachen (TB z.B.) backups zu machen

  • Wo ist denn das Problem, dass es einen Ordner gibt, in den TB reinschreiben darf und andere Programme nicht?

    Es kommt auf den Ordner an, in dem die Sicherung erstellt wird. Nicht alle sichern am gleichen Ort. Wenn jemand z.B. einfach auf der Partition D:\ eine TBK-Sicherung erstellt, dann haben bestimmt alle Windows-Programme Zugriffsrechte auf diese Partition.


    Man kann außerdem den Ordner für die Sicherung jedes Mal neu bestimmen. Woher soll also TB! wissen, wo er jetzt nach Dateileichen suchen soll? Nach einem Windows-Absturz erstellt höchstens Windows selbst ein Kernelspeicherabbild, das man analysieren und letzte Vorgänge reproduzieren könnte. TB! erstellt so etwas nicht und merkt sich daher auch nicht seinen letzten Vorgang, schon gar nicht, wenn's dabei zum Absturz kam und RAM nach dem Neustart leer ist, so das alle Infos weg sind. Woher soll also TB! noch wissen, wo es das letzte Mal eine Sicherung erstellt hat, um dort nach abgebrochenen Sicherungsdateien zu suchen und diese zu löschen?


    Wie gesagt, du kannst es gerne mit einem Wunsch im BT versuchen. Ob's technisch zu verwirklichen ist, muss Ritlabs entscheiden. Die sind jetzt aber zu sehr mit v9 beschäftigt und haben für Wishes bestimmt keine Zeit.



    Wie ich schon geschrieben habe, habe ich eh schon alles neu gekauft

    Du hast lediglich geschrieben, dass du das RAM-Modul in einen anderen Slot gesteckt hast. Wenn Windows aber nicht mehr abstürzt, dann ist zumindest dieses Problem gelöst.