'The Bat!' Splashscreen: Modalitäten und Modifikationen

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    • 'The Bat!' Splashscreen: Modalitäten und Modifikationen

      Vielen Dank an Leela für die nachfolgenden Beiträge und ihre Geduld, bis es denn endlich mal von mir eingepflegt wurde :whistling:



      1. Einleitung

      2. Denotation des Ausdrucks ”Splashscreen”

      3. Verfügt 'The Bat!' über einen Splashscreen?

      4. Modifikationstauglichkeit des Splashscreens der 'The Bat!'-Versionen

      5. Die Splashscreen-Konfigurationsdatei (”BATLOGO.XML”) im Detail
      5.1. Definition des Begriffs ”Splashscreen-Paket” und dessen integrale Bestandteile
      5.2. Bezugsquellen für Splashscreen-Pakete
      5.3. Funktionsweise der Konfigurationsdatei
      5.4. Direktiven der Konfigurationsdatei
      5.5. Modalitäten/Modifikationen der Konfigurationsdatei
      5.5.1. Aufbau des Splashscreens
      5.5.2. Unterstützte Bild-Dateitypen im Splashscreen
      5.5.3. Dimensionen der Splashscreen-Graphiken
      5.5.4. Speicherort für Splashscreen-Bilddateien
      5.5.5. Namensgebung für Splashscreen-Bilddateien
      5.5.6. Transparente Bereiche im Splashscreen
      5.5.7. Rotierende Hintergründe im Splashscreen

      6. Deaktivieren des Splashscreens
      6.1. Deaktivieren über die Programm-Optionen
      6.2. Deaktivieren per Programm-Kommandozeilenparameter (”/NOLOGO”)
      6.3. Nachteile der Kommandozeilenparameter-Variante (”/NOLOGO”)
      6.4. Deaktivieren per Splashscreen-Konfigurationsdatei (”BATLOGO.XML”)
      6.5. Nebenwirkungen des Deaktivierens
      6.6. Über den Sinn und Unsinn des Deaktivierens
      Datensicherung von The Bat!
      Franken != Bayern
    • 1. Einleitung
      Dieser Artikel hat den 'The Bat!'-Splashscreen zum Sujet und gibt Informationen zu den damit verbundenen Themenkomplexen. Er erhebt keinen Anspruch auf Vollständigkeit und soll allen Interessierten einen Überblick verschaffen, die wichtigsten Modalitäten ansprechen und damit das Grundverständnis für Funktionsweise und technische Prinzipien schärfen sowie partiell Strategien in der allgemeinen und speziellen Handhabung aufzeigen.

      2. Denotation des Ausdrucks ”Splashscreen”
      Als Splashscreen (zu deutsch in etwa ”Startbild” oder ”Begrüßungsbild”) wird ein graphischer Platzhalter bezeichnet, der während des Start- bzw. Ladevorgangs eines Computerprogramms auf dem Bildschirm zur Anzeige kommt.

      Die Aufgabe des Splashscreens besteht darin, dem Benutzer die Wartezeit bis zur Arbeitsbereitschaft des Computerprogramms zu verkürzen und zudem darüber zu informieren, daß das Computerprogramm gerade im Begriff ist seine Dienste aufzunehmen und nicht etwa schon durch einen Absturz beendet wurde. Der Benutzer erhält auf diese Weise bereits im Frühstadium der Programminitialisierung eine positive Ereignisrückmeldung. Hat das gestartete Computerprogramm schließlich den Status der vollen Betriebsbereitschaft erreicht, verschwindet der Splashscreen zumeist von ganz alleine vom Bildschirm.
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    • 3. Verfügt 'The Bat!' über einen Splashscreen?

      'The Bat!' verfügt seit der ersten Ausgabe über einen Splashscreen. Die gestaltliche Ausführung wechselt hingegen und ist abhängig vom jeweiligen Programmtypus ('The Bat!', 'SecureBat!' oder 'The Bat! Voyager') und der jeweiligen Programmversion. Sogenannte ”Weihnachtsversionen” verfügen auch schon gerne mal über spezielle Splashscreens in schneebedeckt-festlichem Dekor.


      (The Bat! v1.017)


      (The Bat! v1.62r)


      (The Bat! v2.12.04)


      (The Bat! v3.99.29)


      (The Bat! v4.2.44)


      (The Bat! v5.0.12)


      (SecureBat! Lite v2.12.03)


      (The Bat! Voyager v3.99.4)


      (The Bat! v3.64.01 Christmas Edition)
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    • 4. Modifikationstauglichkeit des Splashscreens der 'The Bat!'-Versionen

      Modifikationstauglich, im Sinne einer externen Zugriffsmöglichkeit auf den Splashscreen via Splashscreen-Konfigurationsdatei (”BATLOGO.XML”), ist nicht jede 'The Bat!'-Version. Erst mit Erscheinen der Version 3.0.9.? hält dieses Ausstattungsmerkmal seinen Einzug.
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    • 5. Die Splashscreen-Konfigurationsdatei (”BATLOGO.XML”) im Detail

      5.1. Definition des Begriffs ”Splashscreen-Paket” und dessen integrale Bestandteile
      Bei obigem Terminus handelt es sich um keinen offiziell geprägten; er findet lediglich innerhalb dieses Artikels Anwendung.

      Als Paket werden im folgenden die zur externen Steuerung des Splashscreens unerläßlichen Dateien bezeichnet. Hierbei handelt es sich um die Konfigurationsdatei ”BATLOGO.XML” sowie die in ihr referenzierten Bilddateien, deren Namen von Programmversion zu Programmversion differieren. Häufig finden sich jedoch Paarungen mit Namensgebung wie ”BK1.JPG”, ”BK2.JPG”, ”BK3.JPG”, ”SKIN.PNG” ('The Bat!' v3.x) oder ”SPLASH_V4_BK.PNG”, ”SPLASH_V4_SKIN.PNG” ('The Bat!' v4.x und v5.x).



      5.2. Bezugsquellen für Splashscreen-Pakete
      Als erste – und vielleicht beste – Anlaufstelle mag die Seite des Herstellers Ritlabs vermutet werden. Doch weit gefehlt. Ritlabs hat weder etwas zum Thema Splashscreen zu sagen noch werden vorgefertigte Sets oder Pakete angeboten. Es verbleibt also nur die Suche im weltweiten Netz.

      Wird unterdessen ein ganz bestimmtes Paket von einer oder für eine spezielle 'The-Bat!'-Version benötigt, dürften die Grenzen des sonst so füllhornen Netzes schnell erreicht sein. An dieser Stelle verbleibt nur noch der Rückgriff auf die internen Ressourcen der Applikationsdatei ”THEBAT.EXE”. Dieser Rückgriff realisiert sich kurzerhand mittels eines sogenannten Ressourcen-Editors. Mit seiner Hilfe lassen sich in der Regel die gewünschten Dateien extrahieren.

      Doch keine Regel ohne Ausnahme: Ritlabs hat seinerzeit für eine kurze Periode versucht, die unteren 'The Bat!' 4er-Versionen kraft eines EXE-Komprimierers vor fremden Einblicken und Zugriffen abzuschotten. Bei dieser Methode, der EXE-Komprimierung, wird die Hauptapplikationsdatei eines Computerprogramms in ihrer Größe komprimiert, also verkleinert, und im Zuge dessen auch häufig und mit einem gewissen Impetus per Paßwort gegen spätere Dekomprimierungsversuche geschützt.

      In größere Tiefen rund um gestreiftes Thema ”EXE-Komprimierung” kann und will dieser Artikel nicht vorstoßen. Im Hinterkopf soll allerdings vermerkt sein, daß beim Extrahieren von Ressourcen aus der Applikationsdatei ”THEBAT.EXE” bisweilen Hindernisse auftauchen können und das geplante Vorhaben an ihnen scheitert. Dagegen ist kein offizielles Kraut gewachsen und dem Benutzer kein legales Mittel an die Hand gegeben. Als Alternative bleibt der Einsatz einer niedrigeren/höheren, nicht komprimierten Programmversion oder die Verwendung eines Splashscreen-Paketes einer niedrigeren/höheren Programmversion.

      5.3. Funktionsweise der Konfigurationsdatei
      'The Bat!' sucht bei jedem Programmstart die Hauptebene seines Installationsverzeichnisses nach dem Vorhandensein der Splashscreen-Konfigurationsdatei ”BATLOGO.XML” ab. Kann das Programm eine solche nicht ausmachen, greift es auf seine internen Ressourcen zurück und verwendet die Konfiguration aus der Applikationsdatei ”THEBAT.EXE”. Trifft das Programm hingegen auf eine externe Konfiguration, so werden die dortigen Direktiven (Tags in XML-konformer Diktion) abgearbeitet (die externe Konfiguration wird also vorrangig behandelt).

      5.4. Direktiven der Konfigurationsdatei
      Sämtliche Direktiven bzw. XML-Tags der Splashscreen-Konfigurationsdatei ”BATLOGO.XML” bis ins letzte an dieser Stelle beschreiben zu wollen, würde den Rahmen des Artikels sprengen, zumal die Direktiven bzw. deren Auftreten innerhalb der Konfigurationsdatei mit den einzelnen 'The Bat!'-Programmversionen wechseln. Die wichtigsten sind jedoch im folgenden, und durchgehend anhand des Splashscreen-Paketes der 'The Bat!'-Version 3.99.29

      Quellcode

      1. <!--
      2. default logo layout
      3. -->
      4. <batlogo xmlns:xsi="http://www.w3.org/2001/XMLSchema-instance" xsi:noNamespaceSchemaLocation="http://www.ritlabs.com/schema/1.0/batlogo.xsd">
      5. <region id="bat">
      6. <node x="1" y="102"/>
      7. <node x="3" y="102"/>
      8. <node x="4" y="102"/>
      9. ...
      10. <node x="7" y="103"/>
      11. <node x="0" y="103"/>
      12. <node x="1" y="102"/>
      13. </region>
      14. <splash region="bat">
      15. <background>
      16. <filechoice file="bk*.jpg"/>
      17. <choice file="bk1.jpg"/>
      18. <choice file="bk2.jpg"/>
      19. <choice file="bk3.jpg"/>
      20. </background>
      21. <skin file="skin.png"/>
      22. <vericon x="390" y="280"/>
      23. <regto x="34" y="310" font="MS Shell Dlg" size="-15" color="#000000"/>
      24. <regname x="40" y="330" font="MS Shell Dlg" size="-15" color="#000000"/>
      25. <unreg x="40" y="330" font="MS Shell Dlg" size="-15" color="#FF0000"/>
      26. <versionex x="300" y="16" font="MS Shell Dlg" size="-12" color="#000000"/>
      27. </splash>
      28. <about>
      29. </about>
      30. </batlogo>
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      , aufgeführt und kommentiert:

      • <node x="[Wert]" y="[Wert]"/>



      Die Direktive steuert die Anzeige volltransparenter Bereiche des Splashscreens (im nachstehenden Beispiel durch das grau-weiße Schachbrettmuster illustriert).



      Das Attribut x="[Wert]" beschreibt einen vom linken Rand ausgehenden Punkt auf der horizontalen Achse des Splashscreens. Der Startindex des x-Wertes beträgt ”0”; die Wertangabe erfolgt in Pixeln.

      Das Attribut y="[Wert]" beschreibt einen vom oberen Rand ausgehenden Punkt auf der vertikalen Achse des Splashscreens. Der Startindex des y-Wertes beträgt ”0”; die Wertangabe erfolgt in Pixeln.

      Bei Verwendung der original Splashscreen-Bilddateien führt sowohl das partielle Auskommentieren/Löschen der Direktiven als auch das Auskommentieren/Löschen des gesamten Tag-Blocks ”<region></region>” zu unerwarteten Ergebnissen (Bildfehler im Splashscreen) und wird deshalb nicht empfohlen.

      Bei Verwendung individueller Splashscreen-Bilddateien ist das Anpassen der Direktiven (bei Inklusion volltransparenter Bereiche) bzw. das Auskommentieren/Löschen des gesamten Tag-Blocks ”<region></region>” (bei Exklusion volltransparenter Bereiche) hingegen zwingend erforderlich, da dessen Unterlassung ansonsten zu Bildfehlern im Splashscreen führt.

      Weiterführende Informationen zur Handhabung der Direktive ”<node .../>” hält dieser Artikel unter ”5.5.6. Transparente Bereiche im Splashscreen” bereit.

      • <filechoice file="bk*.jpg"/>



      Die Direktive deklariert allgemein eine Gruppe von Bilddateien, die als Hintergrund in den Splashscreen eingebunden werden sollen. Die Angabe der Platzhalterzeichen ”*” (Sternchen) und ”?” (Fragezeichen) ist erlaubt. Weiterführende Informationen zum Thema Platzhalterzeichen hält unter anderem die Windows-Hilfe, unter dem Stichwort ”Platzhalter”, bereit.

      Das Auskommentieren/Löschen der Direktive in Kombination mit ”<choice .../>” (siehe Direktive ”<choice .../>”) kann zu unerwarteten Ergebnissen (Programmabstürze u. ä.) führen und wird deshalb nicht empfohlen. Als Alternative dazu bei Bedarf den gesamten Tag-Block ”<background></background>” auskommentieren/löschen.

      • <choice file="bk1.jpg"/>



      Die Direktive deklariert eine konkrete Bilddatei, die als Hintergrund in den Splashscreen eingebunden werden soll. Mehrfachdeklarationen der Direktive sind möglich – und Grundvoraussetzung für rotierende Hintergründe. Die Angabe von Platzhalterzeichen ist nicht erlaubt.

      Das Auskommentieren/Löschen der Direktive in Kombination mit ”<filechoice .../>” (siehe Direktive ”<filechoice .../>”) kann zu unerwarteten Ergebnissen (Programmabstürze u. ä.) führen und wird deshalb nicht empfohlen. Als Alternative dazu bei Bedarf den gesamten Tag-Block ”<background></background>” auskommentieren/löschen.

      • <skin file="skin.png"/>



      Die Direktive deklariert eine konkrete Bilddatei, die als Vordergrund in den Splashscreen eingebunden werden soll. Die Angabe von Platzhalterzeichen ist nicht erlaubt.

      Das Auskommentieren/Löschen der Direktive kann zu unerwarteten Ergebnissen (Programmabstürze u. ä.) führen und wird deshalb nicht empfohlen.

      • <regto x="34" y="310" font="MS Shell Dlg" size="-15" color="#000000"/>



      Die Direktive steuert Position sowie Schriftart, -größe und -farbe des Textes ”Registered to” (bei Spracheinstellung: Englisch). Der Text selbst – als Bezugsquelle hierfür dient die interne/externe Sprachdatei – ist dabei kein graphischer Bestandteil der Splashscreen-Bilddateien. Er wird als separate Ebene zusätzlich eingeblendet. Das Auskommentieren/Löschen der Direktive unterbindet die Anzeige des Textes im Splashscreen.



      Das Attribut x="34" beschreibt die horizontale Position vom linken Rand des Splashscreens. Der Startindex des x-Wertes beträgt ”0”; die Wertangabe erfolgt in Pixeln; eine negative Wertangabe ist möglich.

      Das Attribut y="310" beschreibt die vertikale Position vom oberen Rand des Splashscreens. Der Startindex des y-Wertes beträgt ”0”; die Wertangabe erfolgt in Pixeln; eine negative Wertangabe ist möglich.

      Das Attribut font="MS Shell Dlg" beschreibt die Schriftart. Weiterführende Informationen zur Wertangabe ”MS Shell Dlg” gibt der Microsoft Knowledge Base-Artikel 282187.

      Das Attribut size="-15" beschreibt die Schriftgröße. Die Wertangabe erfolgt, wie bei Schriftgrößendeklarationen häufig, in Punkten.

      Das Attribut color="#000000" beschreibt die Schriftfarbe. Die Wertangabe erfolgt in hexadezimaler Notation. Weiterführende Informationen zum HTML-Farbsystem finden sich unter anderem in der SelfHTML: Farben definieren in HTML.

      • <regname x="40" y="330" font="MS Shell Dlg" size="-15" color="#000000"/>



      Die Direktive steuert Position sowie Schriftart, -größe und -farbe des Textes, der den Namen, auf den das Programm 'The Bat!' registriert ist, wiedergibt. Das Auskommentieren/Löschen der Direktive unterbindet die Anzeige des Textes im Splashscreen.



      Die Attribute entsprechen denen der Direktive ”<regto .../>” und können unter obiger Beschreibung nachgelesen werden.

      • <unreg x="40" y="330" font="MS Shell Dlg" size="-15" color="#FF0000"/>



      Die Direktive steuert Position sowie Schriftart, -größe und -farbe des Textes ”UNREGISTERED EVALUATION COPY” (bei Spracheinstellung: Englisch). Das Auskommentieren/Löschen der Direktive unterbindet die Anzeige des Textes im Splashscreen.



      Die Attribute entsprechen denen der Direktive ”<regto .../>” und können unter obiger Beschreibung nachgelesen werden.

      • <versionex x="300" y="16" font="MS Shell Dlg" size="-12" color="#000000"/>



      Die Direktive steuert Position sowie Schriftart, -größe und -farbe des Textes zur Versionsangabe des Programms. Das Auskommentieren/Löschen der Direktive unterbindet die Anzeige des Textes im Splashscreen.



      Die Attribute entsprechen denen der Direktive ”<regto .../>” und können unter obiger Beschreibung nachgelesen werden.
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    • 5.5. Modalitäten/Modifikationen der Konfigurationsdatei

      5.5.1. Aufbau des Splashscreens
      Der endgültige Splashscreen besteht im einzelnen aus mehreren aufeinanderliegenden Ebenen.

      Zu unterst liegt die Ebene, welche den Hintergrund repräsentiert; sie trägt folglich die Graphik des Hintergrundbildes (hier ”BK3.JPG”).



      Darüber, mittig, liegt die Ebene, welche den Vordergrund repräsentiert; sie trägt folglich die Graphik des Vordergrundbildes (hier ”SKIN.PNG”).



      Zu oberst liegt die Ebene, welche die Texte repräsentiert; sie trägt folglich die Textbestandteile. Der Text selbst – als Bezugsquelle hierfür dient die interne/externe Sprachdatei – ist allerdings kein graphischer Bestandteil der Splashscreen-Bilddateien. Er wird als separates Element zusätzlich eingeblendet.



      Genaugenommen bildet jede Textzeile sogar eine eigene Ebene, die sich allesamt bei entsprechender Positionierung via Splashscreen-Konfigurationsdatei überlagern können. Doch für die weitere Betrachtung werden die Textebenen wie eine einzige Ebene behandelt, nicht zuletzt deshalb, da die Überlagerung von Textebenen in der Praxis wenig Sinn ergibt und wohl nie angewandt werden dürfte.

      Alle drei Ebenen, also Hintergrund, Vordergrund und Text, übereinander gestapelt ergeben schlußendlich den Habitus des fertigen Splashscreens.



      Ein fertiger Splashscreen muß nicht zwingend aus den drei genannten Ebenen bestehen. Auf die unterste (Hintergrund) kann bei Bedarf verzichtet und der Splashscreen nur aus den beiden obersten Ebenen (Vordergrund und Text) aufgebaut werden. Sogar die oberste Ebene (Text) kann noch ausgelassen werden, worunter aber gegebenenfalls die Praktikabilität des Splashscreens, aufgrund fehlender Informationen, leiden dürfte.

      Auf das Unterdrücken der mittleren Ebene (Vordergrund) sollte hingegen nicht abgezielt werden. Diese Maßnahme ist nicht durchgehend konsistent und hat, je nach 'The Bat!'-Programmversion, teils sehr unschöne Nebenwirkungen (u. a. Programmabstürze) zur Folge.

      Die Steuerung der Ebenen erfolgt über die Splashscreen-Konfigurationsdatei ”BATLOGO.XML” und das dortige Auskommentieren/Löschen der verantwortlichen Direktiven.



      5.5.2. Unterstützte Bild-Dateitypen im Splashscreen
      Zulässige Graphiken für den Hintergrund des Splashscreens sind Bilder des Formates ”BMP”, ”JPG” und ”PNG”. (Alpha)-Transparenzen werden für den Hintergrund nicht unterstützt.

      Zulässige Graphiken für den Vordergrund des Splashscreens sind grundsätzlich Bilder des Formates ”BMP”, ”GIF”, ”JPG” und ”PNG”. Wirklich empfehlenswert ist jedoch nur letzteres Format (”PNG”), insbesondere dann, wenn Bildbereiche des Vordergrunds über eine (Alpha-)Transparenz verfügen sollen.



      5.5.3. Dimensionen der Splashscreen-Graphiken
      Bei der Wahl der Bilddimensionen existieren weder Vorgaben durch die Splashscreen-Konfigurationsdatei (– sie enthält keinerlei diesbezüglicher Direktiven –) noch Einschränkungen durch das Programm 'The Bat!' selbst. Ob en miniature oder en gros spielt demnach keine Rolle. Das Ausmaß des Splashscreens hängt somit grundsätzlich einzig und allein von der Dimension der Vordergrundgraphik ab. Die Hintergrundgraphik skaliert sich dabei automatisch in Abhängigkeit zur Dimension der Vordergrundgraphik, sofern die Hintergrundgraphik abweichende Dimensionen zur Vordergrundgraphik aufweist.



      5.5.4. Speicherort für Splashscreen-Bilddateien
      Werkseitig sind die erforderlichen Bilddateien für den Splashscreen innerhalb der Konfigurationsdatei ”BATLOGO.XML” auf die Hauptebene des 'The Bat!'-Installationsverzeichnisses referenziert.



      Dementsprechend müssen die Splashscreen-Bilddateien innerhalb dieser Hierarchie zum Liegen kommen.



      Aber auch von diesem Standard abweichende Lokalitäten sind realisierbar. Im hier gezeigten Beispiel kommen die Splashscreen-Bilddateien im Unterverzeichnis ”Splashs” des 'The Bat!'-Installationsverzeichnisses zur Ablage.



      Infolgedessen bedarf die Splashscreen-Konfigurationsdatei einer Anpassung an die mittlerweile neuen Ortsverhältnisse.





      5.5.5. Namensgebung für Splashscreen-Bilddateien
      Werkseitig weisen die erforderlichen Bilddateien für den Splashscreen im hier angewandten Beispiel die Namensgebung ”BK1.JPG”, ”BK2.JPG”, ”BK3.JPG” und ”SKIN.PNG” auf.



      Von diesem Standard abweichende Benennungen sind jedoch möglich (hier ”Hintergrund1.jpg”, ”Hintergrund2.jpg”, ”Hintergrund3.jpg” und ”Vordergrund.png”).



      Infolgedessen bedarf die Splashscreen-Konfigurationsdatei einer Anpassung an die mittlerweile neuen Namensverhältnisse.

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    • 5.5.6. Transparente Bereiche im Splashscreen
      Die Vordergrundgraphik des Splashscreens kann über transparente Bereiche verfügen, die den Hintergrund durchscheinen lassen. Beim Hintergrund kommen sowohl die Hintergrundgraphik des Splashscreens als auch der Windows-Desktop in Betracht. Beide Varianten sind miteinander kombinierbar.

      Das Erzeugen von transparenten Bereichen innerhalb einer Graphikdatei vollzieht sich in Abhängigkeit des jeweils verwandten Graphikprogramms und stellt deshalb keinen Bestandteil dieses Artikels dar. Im Zweifelsfall ist die zugehörige Programmhilfe zu konsultieren.


      • Transparenz auf die Hintergrundgraphik

      Der freie Durchblick auf die Splashscreen-Hintergrundgraphik gestaltet sich in der Praxis über eine mit (Alpha-)Transparenz versehene Vordergrundgraphik. Das nachfolgende Beispiel arbeitet mit einer solchen alpha-transparenten Vordergrundgraphik im PNG-Format



      , da nur das PNG-Format Transparenzen (hier durch das grau-weiße Schachbrettmuster illustriert) per Alphakanal gestattet und somit überhaupt erst interaktive Schattierungen ermöglicht.

      Das Auskommentieren/Löschen des gesamten Tag-Blocks ”<region></region>” innerhalb der Splashscreen-Konfigurationsdatei ”BATLOGO.XML” ist bei Verwendung individueller Vordergrundgraphiken mit Transparenz auf die Hintergrundgraphik zwingend erforderlich, da dessen Unterlassung ansonsten zu Bildfehlern im Splashscreen führt.

      Im Ergebnis präsentiert sich ein Splashscreen mit Transparenz auf seine eigene Hintergrundgraphik.



      • Transparenz auf den Windows-Desktop

      Der freie Durchblick auf den Windows-Desktop gestaltet sich, im Gegensatz zur Transparenz auf die Splashscreen-Hintergrundgraphik, sehr viel komplizierter.

      Zur Verdeutlichung des Sachverhaltes wird auf den Einsatz der Ebenen Hintergrund und Text verzichtet und nur mit der Ebene Vordergrund gearbeitet. Somit bildet eine alleinige, mit Transparenz versehene Vordergrundgraphik (im PNG-Format) den Splashscreen. Die vermeintliche Annahme, daß im Zuge dessen nun der Windows-Desktop durch die Vordergrundgraphik scheint, entpuppt sich jedoch als Fehleinschätzung. Das Ergebnis ist vielmehr ein sehr überraschendes.



      Mitnichten ist der Windows-Desktop – im Ausschnitt durch das blaue Areal dargestellt – durch die Vordergrundgraphik zu erblicken, stattdessen kommt ein intransparenter – hier weißer – Füllbereich zum Vorschein.

      An dieser Stelle setzt die Direktive ”<node ... />” an das Manko zu kompensieren. Die Direktive versieht spezifizierte Bereiche des gesamten Splashscreens, sprich sämtliche Ebenen, mit einer Volltransparenz, sodaß der freie Durchblick auf den Windows-Desktop – im Ausschnitt durch das blaue Areal dargestellt – möglich wird (hier am Beispiel des Original-Splashscreens).



      Die Direktive ”<node ... />” wirkt dabei wie eine Maske, die die Vordergrundgraphik umgibt. Alle Bereiche innerhalb der Maske werden intransparent und damit sichtbar, alle Bereiche außerhalb der Maske volltransparent und damit unsichtbar dargestellt.

      Das grundlegende Funktionsprinzip der Direktive ”<node ... />” veranschaulicht im weiteren Verlauf ein stark simplifiziertes Beispiel. Zur Verdeutlichung des Sachverhaltes wird auf den Einsatz der Ebenen Hintergrund und Text verzichtet und nur mit der Ebene Vordergrund gearbeitet. Somit bildet eine alleinige Vordergrundgraphik den Splashscreen.

      Das rote Polygon der Vordergrundgraphik soll sichtbar, der umgebende pinkfarbene Bereich im späteren Splashscreen unsichtbar erscheinen.



      Die Vordergrundgraphik weist eine Dimensionierung von 500 Pixeln in der Breite und 400 Pixeln in der Höhe auf. Zur besseren Orientierung sind die Eckpunkte des Polygons mit ihren entsprechenden Koordinaten beschriftet. Der Ursprungspunkt des kartesischen Koordinatensystems (x, y = 0) liegt stets in der linken oberen Ecke der Graphik.

      Korrekt deklariert umschreibt die Direktive ”<node ... />



      nun das Polygon mit einer paßgenauen Maske. Die Laufrichtung der Maske kann sowohl im als auch gegen den Uhrzeigersinn erfolgen. Der Startpunkt der Maske ist auf keine bestimmte Koordinate fixiert und daher frei wählbar.

      Dieses Beispiel arbeitet mit einer Laufrichtung im Uhrzeigersinn, der Startpunkt liegt bei den Koordinaten x = 100 und y = 50 (siehe Doppelpfeil), die dem Polygon umschriebene Maske wird durch die rote Umrißlinie symbolisiert.



      Bei kongruenter Anwendung der Direktive ”<node ... />” präsentiert sich im Ergebnis ein Splashscreen mit Transparenz auf den Windows-Desktop (im Ausschnitt durch das blaue Areal dargestellt).





      5.5.7. Rotierende Hintergründe im Splashscreen
      Der Splashscreen kann durch wechselnde Hintergrundgraphiken bereichert werden. Bei jedem 'The Bat!'-Programmstart wird dann der Splashscreen mit einem anderen Hintergrundbild ausgestattet. Die Auswahl der zur Anzeige kommenden Graphik erfolgt dabei nach dem Zufallsprinzip. Voraussetzung für rotierende Hintergründe sind entsprechende Graphikdateien im referenzierten Verzeichnis einer modifizierten Splashscreen-Konfigurationsdatei ”BATLOGO.XML”.



      Seit der Version 4.x kommt 'The Bat!', wie schon in früheren Versionen, wieder mit einem statischen Splashscreen ohne rotierenden Hintergrund daher. Die elementare Funktionalität zur Unterstützung rotierender Hintergründe ging damit aber nicht verloren. Zur Reaktivierung bedarf es lediglich entsprechender Graphikdateien im referenzierten Verzeichnis einer um die notwendigen Direktiven komplettierten Splashscreen-Konfigurationsdatei ”BATLOGO.XML”.
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    • 6. Deaktivieren des Splashscreens

      6.1. Deaktivieren über die Programm-Optionen
      Die Möglichkeit zur direkten Deaktivierung des Splashscreens über die 'The Bat!'-Programmeinstellungen (Version 3.99.29: Menü ”Optionen | Benutzereinstellungen...”) ist zum gegenwärtigen Zeitpunkt, also bis einschließlich Version 5.0.12, nicht gegeben. An dieser Stelle ruht alle Hoffnung auf zukünftigen Versionen und der Einsicht der Ritlabs’schen Programmierer.



      6.2. Deaktivieren per Programm-Kommandozeilenparameter (”/NOLOGO”)
      Das Programm 'The Bat!' gibt dem Benutzer eine Fülle von Kommandozeilenparametern an die Hand, mit deren Hilfe sich die unterschiedlichsten Funktionen auslösen und steuern lassen. Eine Übersicht aller Kommandozeilenparameter bietet unter anderem die Internetpräsenz TheBat! World.

      Kommandozeilenparameter – manchmal auch Startparameter oder Befehlszeilenparameter genannt – stellen eine Art von Schalter dar, die beim Aufruf des Programms an selbiges weitergegeben werden um auf diesem Wege dessen Arbeits- bzw. Funktionsweise zu beeinflussen.

      Der zur Deaktivierung des Splashscreens erforderliche Schalter heißt ”/NOLOGO” (auch die Schreibweise ”/nologo” ist korrekt, da 'The Bat!' hinsichtlich der Kommandozeilenparameter zwischen Groß- und Kleinschreibung nicht unterscheidet).

      Die Übergabe solcher Parameter geschieht normalerweise über die Konfiguration der jeweiligen Windows-Programmverknüpfung. Aber auch die Anwendung aus einer Skript-Datei oder der Windows-Eingabeaufforderung ist denkbar und möglich. Das folgende Beispiel beschränkt sich auf die Vorstellung der Windows-Programmverknüpfung:

      Die zu bearbeitende 'The Bat!'-Programmverknüpfung (hier liegt sie direkt im Installationsverzeichnis von 'The Bat!') heraussuchen und markieren



      , sodann die Eigenschaften der Programmverknüpfung aufrufen



      und im erscheinenden Dialog ”Eigenschaften von TheBat



      unter dem Reiter ”Verknüpfung” das Feld ”Ziel” wie abgebildet um den/die entsprechenden Parameter (hier ”/NOLOGO”) erweitern. Den Vorgang abschließend mit ”OK” bestätigen und beenden.

      Beim nächsten Programmaufruf über eben erweiterte Verknüpfung unterschlägt 'The Bat!' folgsam den Splashscreen.



      6.3. Nachteile der Kommandozeilenparameter-Variante (”/NOLOGO”)
      Solange 'The Bat!' ausschließlich über eine angepaßte Windows-Programmverknüpfung gestartet wird, geriert sich die Causa „Splashscreen-Abwehr“ so simpel wie funktional.

      Das friedliche Bild ändert sich allerdings schlagartig, startet 'The Bat!' über eine ”mailto”-Verknüpfung aus einer HTML-Seite heraus. Bei diesem speziellen Fall des Programmstarts wird jede reguläre Windows-Programmverknüpfung übergangen. Der eigentliche Verknüpfungspunkt liegt innerhalb der Windows-Registry (unter ”HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Clients\ Mail\ The Bat!\ Protocols\ mailto\ shell\ open\ command” und ”HKEY_LOCAL_MACHINE\ SOFTWARE\ Clients\ Mail\ The Bat!\ Shell\ open\ command”) und widersetzt sich vorzugsweise permanenten Anpassungsversuchen.

      Die Kommandozeilenparameter-Variante auf die Registry-Einträge angewandt erweist sich demzufolge als leider völlig nutzlos. (Siehe dazu auch den Diskussionsfaden im Forum: Splash Screen abschalten.)



      6.4. Deaktivieren per Splashscreen-Konfigurationsdatei (”BATLOGO.XML”)
      Eine eher unbekannte Methode dürfte die Corriger la fortune mittels Splashscreen-Konfigurationsdatei ”BATLOGO.XML” abbilden. Dabei wird dem Programm eine gewisse Ungültigkeit untergeschoben, die von ihm aber um so gültiger umgesetzt wird.

      Diese unorthodoxe Spielart bietet den exzeptionellen Vorteil, daß sie stets den gewünschten Effekt erzielt, ganz gleich ob bei ”mailto”-Aufrufen oder denen über unangepaßte Windows-Programmverknüpfungen.

      Für die 'The Bat!'-Versionen 3.0.9.x bis einschließlich 5.0.12 kommt durchgängig eine stark reduzierte Konfigurationsdatei ”BATLOGO.XML” mit folgendem Inhalt zum Einsatz:

      Quellcode

      1. <batlogo>
      2. <splash>
      3. </splash>
      4. </batlogo>


      Hierzu kann eine etwaig vorhandene Konfigurationsdatei modifiziert oder – sofern noch keine existent – eine neue angelegt werden.



      Die Funktionsweise der Methode im Detail: Normalerweise beinhaltet eine standardkonforme Konfigurationsdatei Direktiven zur Referenzierung jener Bilddateien, die den späteren Splashscreen formen. In der modifizierten Konfigurationsdatei fehlen jedoch die hierzu erforderlichen Direktiven. 'The Bat!' unternimmt nun seinerseits keinen Versuch, diese Armut zu kompensieren oder auch nur rapportlich zu reklamieren. Statt dessen führt das Programm die Konfiguration stillschweigend aus und unterbindet, gemäß Vorgabe, die Anzeige der eigentlich erforderlichen Graphiken respektive Ebenen – und damit des Splashscreens selbst.

      Zu der Idee wiederum, statt der reduzierten doch gleich eine völlig inhaltsleere Konfigurationsdatei verwenden zu wollen, sollte indes eine respektvolle Distanz gewahrt bleiben; sie ist nicht durchgängig konsistent. Die unteren 'The Bat!' 3.5x-Versionen haben damit ein gewaltiges Problem und quittieren den Dienst mit teils heftigen Fehlermeldungen vom Kaliber ”Exception Access Violation” und ähnlich.



      6.5. Nebenwirkungen des Deaktivierens
      Risiken und Nebenwirkungen sind keine bekannt; die Operation „Deaktivierung Splashscreen“ ist lediglich kosmetischer Natur und übt auf die eigentliche Programmfunktionalität keinerlei Einfluß aus.



      6.6. Über den Sinn und Unsinn des Deaktivierens
      Im Zuge der Splashscreen-Betrachtung wirft sich früher oder später unweigerlich die Frage auf, ob nun das Ansinnen auf Deaktivierung überhaupt von Belang ist oder sich das Zusammenleben mit dem Splashscreen nicht doch angenehmer darstellt. Die Meinungen gehen in diesem Punkt wohl gründlich auseinander. Die einen lieben und leben mit ihm, die anderen hassen und verbannen ihn. Ein Dazwischen existiert nicht.

      Neutral festzustellen bleibt jedoch, daß die Bevormundung des Anwenders seitens der Ritlabs’schen Programmierer um die fehlende Möglichkeit zur optionsgesteuerten Deaktivierung des Splashscreens ein gewisses Ärgernis produziert, weshalb der Wunsch nach Abschaltung auf alternativen Wegen verständlich erscheint.
      Datensicherung von The Bat!
      Franken != Bayern